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Thorstens Blog


Frankfurt, da will ich hin!

Frankfurt, meine Stadt, mein Revier. Von hier aus in die Welt oder hier lebt die ganze Welt.

Die Mainmetropole ist eine Stadt der Gegensätze - ein Hauch von Manhattan gepaart mit  provinzieller Gelassenheit. Davon erzählen auch die Spitznamen „Bankfurt“oder „Mainhattan“. Frankfurt hat sich etwas Kleinstädtisches, Heimeliges bewahrt. So schreibt die New York Times: Vergesst alle andern Städte in Deutschland, Frankfurt hat alles.

Bild zur Sendung "da will ich hin!", Quelle: Saarländischer Rundfunk

Frankfurt ist Weltstadt, Finanzzentrum und Wirtschaftsmetropole - als einzige Stadt in Deutschland darf sie sich "Alpha-City" nennen. Das bedeutet: Frankfurt ist Trendsetter in Sachen Kultur, Geschichte und Lifestyle.

10.11.2018 | 29 Min. | Verfügbar bis 10.11.2019 | Quelle: SR


Deutschland ist Innovationsweltmeister

Das Weltwirtschaftsforum hält das Land für wettbewerbsfähiger als alle anderen in Europa. In seiner jährlichen "Studie zur Wettbewerbsfähigkeit kommt das Weltwirtschaftsforum (WEF) zum Schluss ..

…. keine Land der Welt ist so innovativ, wie Deutschland

Gemessen an zehn verschiedenen Kriterien biete das Land die besten Voraussetzungen, um innovative Prozesse von der Idee bis zur Vermarktung zu bewältigen. Gelobt werden beispielsweise starke Forschungsinstitute und die erfolgreiche Zusammenarbeit verschiedener "Stakeholder". Ähnlich stark sieht das (WEF) die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Hier stütz sich die Einschätzung besonders auf die volkswirtschaftliche Stabilität, die niedrige Inflation und die soliden Staatsfinanzen. Hier liegt Deutschland im internationalen Vergleich auf Platz 3.

Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt China liegt weit abgeschlagen auf Platz 28. Ganz hinten finden sich vor allem afrikanische Staaten. In diesem Jahr hatte das WEF die Methodik geändert, um besser abzubilden, wie die Länder für den digitalen Wandel gewappnet sind. "Die vierte industrielle Revolution verändert die Wettbewerbslandschaft dramatisch", heißt es in dem Bericht.

https://www.weforum.org/agenda/2018/10/most-competitive-economies-global-competitiveness-report-2018/


Bei Innovation geht es nicht um Ideen. Es geht darum, Probleme zu lösen oder einen Nutzen zu schaffen

Das wahrscheinlich größte Missverständnis über Innovation ist, dass es um Ideen geht. Produkt- oder Serviceideen, die mit aller Überzeugung in den Markt gedrückt werden, ohne zu hinterfragen, ob der Markt so etwas auch braucht.

Viele innovative Produkte haben die Welt wirklich verändert. Erfolgreiche Innovationen lösen Probleme oder schaffen einen neuen Nutzen, erleichtern das Leben, machen es angenehmer oder sparen Zeit, die sinnvoller genutzt werden kann. 

Geh raus und finde ein gutes Problem und finde heraus, wie es gelöst werden kann. Niemand braucht eine Idee, aber jeder hat ein Problem, das gelöst werden muss.



Entwicklungsorientiertes Projektmanagement

Produktentwicklungsprojekte und die Mehrzahl der Innovationsprojekte sind oft Projekte mit einer hohen Unsicherheit und von außergewöhnlicher Dynamik. Diese Projekte bedürfen einer besonderen Planung und Durchführung. Im Gegensatz zu „normalen“ Projekten   steht das Projektergebnis zu Projektbeginn oftmals nicht fest und kann nicht genau beschrieben werden. Somit ist eine Projektplanung top-down die bessere Wahl. Bei einem Back-Plan ist nicht das Ergebnis vorgegeben und wird dann von vorne nach hinten geplant, sondern die Zielgrößen sind Inhalte, Budgets und Termine, die es einzuhalten gilt. Um diese Vorgaben einhalten zu können, werden Umfang und Qualität des Projektergebnisses möglicherweise entsprechend angepasst oder das Projektziel sogar völlig neu definiert.


Die digitale Transformation

Die digitale Transformation und der damit verbundene Aufbruch in das Industriezeitalter 4.0 ist in aller Munde. Kern der Industrie 4.0 ist die Zusammenführung der industriellen Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Datenerfassung und -verarbeitung, Vernetzung, Dezentralisierung und Serviceorientierung gewinnen in diesem Zusammenhang immer mehr an Bedeutung für den Unternehmenserfolg.

In diesem Zusammenhang ist es nachvollziehbar, dass Unternehmen bereits heute ihre Wertschöpfungskette optimieren, das heißt verstärkt auf den Kunden ausrichten, um in der Lage zu sein, den sich ändernden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Während ein Teil der Unternehmen sich dabei vor allem technologischen Innovationen widmet, haben andere Unternehmen erkannt, welche zentrale Rolle eine wirkliche Ausrichtung auf den Kunden spielt. Hier gilt es proaktiv in die digitale Transformation hineinzusteuern, denn Wandel ist allgegenwärtig, und am Markt besteht nur derjenige, der diesen Wandel mitgestaltet und dadurch den immer neuen Herausforderungen gewachsen ist.

 

 

Die Verschiebung der Marktmacht zugunsten der Kunden erfordert auch, dass Unternehmen ihre Geschäftsmodelle ausweiten, um weiterhin für Kunden präsent zu sein, diese zu binden und mit ihnen im Austausch zu bleiben. Die digitale Erreichbarkeit ist dabei nicht nur ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg, sondern eine unabdingbare Voraussetzung für zukünftiges Bestehen am Markt. So gewinnt zum Beispiel der Onlinehandel immer mehr an wirtschaftlicher Bedeutung, auch wenn der stationäre Handel nicht vollständig verschwindet.

Die Vorteile einer Digitalisierung liegen klar auf der Hand: Kontakte zu Kunden und Unternehmen werden leichter geknüpft, Informationen über Dienstleistungen und Services sind schneller zugänglich und Einkaufs- und Entscheidungsverhalten werden unmittelbar beeinflusst. Im Kontext der schnellen Entwicklung von Marktumfeld, Kunden und Produkten, ist die Nutzung von digitalen Möglichkeiten ein klarer Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die es nicht schaffen ihre Vertriebsprozesse zu digitalisieren, werden langfristig vom Markt verschwinden, denn letztlich sind es die Kunden, die über den Fortbestand eines Unternehmens bestimmen. Sam Walton, Gründer der Supermarktkette Wal-Mart, sagte in diesem Zusammenhang bereits vor Jahrzehnten, es gäbe nur einen wahren Boss. Dieser Boss sei der Kunde, der im Stande ist alle in einem Unternehmen zu entlassen, indem er sein Geld woanders ausgibt. Und auch wenn der deutsche Markt für den Kundenservice noch nicht bereit war, gibt ihm der weltweite Erfolg des Unternehmens recht.


 

Sieht so vielleicht die Zukunft durch Robotik und Digitalisierung aus?

 

Quelle: Cover der Zeitschrift "The New Yorker"